Es gibt verschiedene Indikatoren, aus denen sich ein Bild von der aktuellen und zukünftigen konjunkturellen Entwicklung ableiten lässt. Hier präsentieren wir Ihnen einige ausgewählte Statistiken zu denjenigen Themen, die im Hinblick auf die Unternehmensführung und die Geschäftsentwicklung von Zahnarztpraxen relevant sind. Dabei beziehen wir uns auf die Publikationen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH sowie des Bundesamtes für Statistik BFS. Die Aktualisierung nehmen wir immer dann vor, wenn diese Institutionen ihre neuesten Daten und Informationen publizieren.

In den Jahren 2008 bis 2010 sind die Ausgaben für zahnmedizinische Behandlungen stets leicht gestiegen. 2010 trugen die privaten Haushalte 88,9% der Zahnarztkosten. Bei Berücksichtigung der durch Privatversicherungen gedeckten Leistungen waren es gar 93,5%.
Letztmalige Aktualisierung: April 2013

Die Zahl der Zahlungsbefehle stieg im Jahr 2011 auf rund 2,7 Millionen. Hohe Zuwachsraten sind auch bei den Pfändungsvollzügen und den Konkurseröffnungen gegen Privatpersonen zu verzeichnen.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS)
Letztmalige Aktualisierung: Mai 2012

Im Vorjahresvergleich stieg die Beschäftigung im Jahr 2012 um 1,6% und die Anzahl offener Stellen um 1,5%. Die Arbeitslosenquote betrug 2.9%. 2013 wird die Beschäftigung um 0,8% und das Stellenangebot um 1,3% zunehmen. Dieser Aufwärtstrend wird sich fortsetzen.
Quelle: KOF, Konjunktur-Analyse
Letztmalige Aktualisierung: April 2013

Zwischen den Kantonen gibt es bei der Arbeitslosigkeit beträchtliche Unterschiede. In der Westschweiz und im Tessin sind deutlich mehr Menschen ohne Arbeit als in der Deutschschweiz. Die höchsten Arbeitslosenquoten weisen die Kantone Genf, Waadt, Tessin, Wallis, Neuenburg, Basel Stadt und Jura auf.
Quelle: Sekretariat für Wirtschaft SECO
Letztmalige Aktualisierung: April 2013

Die Wachstumsrate des privaten Konsums stieg von 1,2% im Jahre 2011 auf 2,5% im Jahr 2012. Dies entspricht der stärksten Zunahme der privaten Konsumausgaben seit 1989. Wichtigster Wachstumstreiber war die positive Entwicklung bei den Realeinkommen und der Beschäftigung. Unterstützt wurde das hohe Wachstum durch die Zuwanderung und die negative Teuerung.
Zum Jahresbeginn 2013 sprechen die meisten verfügbaren Konsumindikatoren für eine weitere starke Zunahme der privaten Konsumausgaben. Zu erwarten ist eine Wachstumsrate von 1,9%.
Quelle: KOF, Konjunktur-Analyse
Letztmalige Aktualisierung: April 2013

Im Jahresdurchschnitt 2013 ist ein BIP-Wachstum von 1,4% zu erwarten. Gegen das Jahresende 2013 betragen die annualisierten Quartalswachstumsraten knapp 2%. Im Jahr 2014 dürften sich die Verlaufswachstumsraten in einer ähnlichen Grössenordnung bewegen.
Quelle: KOF, Konjunktur-Analyse
Letztmalige Aktualisierung: April 2013
Um ein stets aktuelles Bild der Konjunktursituation zu zeichnen, befragt die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH vierteljährlich rund 11'000 Unternehmen über die Absatzentwicklungen in ihren Märkten und ihr Investitionsverhalten.

Im März 2013 sank das KOF Konjunkturbarometer von 1,04 auf 0,99 Zähler. Damit setzte sich der im September 2012 einsetzende rückläufige Trend fort. Hingegen zeichnet sich jetzt im Verlauf eine Stabilisierung ab. Somit dürfte die Vorjahreswachstumsrate des realen BIP in den kommenden Monaten weiter positiv ausfallen.
Quelle: KOF, Konjunktur-Analyse
Letztmalige Aktualisierung: April 2013

2012 betrug die durchschnittliche Jahresteuerung im Vergleich zum Vorjahr minus 0,7%. In den kommenden Monaten stagnieren die Preise oder steigen nur geringfügig an. Gründe sind das schwache Wachstum der Weltwirtschaft und verzögerte Preiseffekte der Frankenaufwertung.
Quelle: KOF, Konjunktur-Analyse
Letztmalige Aktualisierung: April 2013

Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist weiterhin expansiv ausgerichtet. Die Ausweitung der Devisenbilanz hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Die SNB wird ihre bisherige Wechselkurspolitik vorläufig fortsetzen. Es ist davon auszugehen, dass der Schweizerfranken trotz langsam einsetzender Abwertungstendenzen mit hoher Wahrscheinlichkeit noch für längere Zeit stark bleiben wird.
Quelle: KOF, Konjunktur-Analyse
Letztmalige Aktualisierung: April 2013